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Training

Rauf und runter

Als leidenschaftlicher Skibergsteiger und Kletterer weiß ich: Der Weg zum Gipfel ist manchmal mühsam. Mancher Talhatscher scheint endlos, und manche Flanke ist einfach zu steil und zu gefährlich. Und nicht jede Seilschaft ist für jedes Ziel die richtige.

 

Das mache ich

Ich gebe Seminare und Workshops zu den Themen Führung, Kooperation und ­Konflikt, Kommunikation sowie Stress­be­wäl­ti­gung und Resilienz. Damit Sie möglichst auf Ihre Gipfel kommen – aber auf jeden Fall sicher zurück ins Tal!
Zu meinen Kunden zählen Selbstständige, Mittelständler und Dax-Konzerne. Unter anderem in öffentlichen Einrichtungen, im Medien- und Verlagswesen, im Handel und bei Finanzdienstleistern.

 

 

So mache ich’s

Die meisten Menschen tun sich leichter mit neuen Handlungsmöglichkeiten oder Sichtweisen, wenn sie etwas ausprobieren, spielen und/oder gemeinsam mit anderen Menschen besprechen können – als wenn sie es nur aus einer Powerpoint-Präsentation konsumieren. Ich arbeite deshalb gerne mit erlebnisintensiven und handlungsorientierten Methoden (Systemische Skulpturen, Rollenspiele, Kleingruppenaufgaben). Man kann (und soll) bei mir immer echte Fragen aus dem echten (Berufs)leben in den Seminarraum mitbringen. Denn die Arbeit mit diesen Anliegen ist meist wertvoller als jede Theorie und jedes Modell.

 

Und das mache ich nicht

Präsentations- oder Rhetorik-Trainings biete ich nicht an.

Systemisches Coaching

Wenn Sie…
eine erste oder neue Führungsrolle ein­nehmen müssen/­­dürfen/­wollen; schwer lösbar scheinende Konflikte mit Vor­ge­setz­ten, Kollegen oder Mitarbeitern haben; eine bessere Balance aus Karriere, Kindern, Partnerschaft und was sonst noch so zählt im Leben hinbekommen wollen; an Ihrer Haltung gegenüber Kunden, Kollegen oder einer ganz an­de­ren Fragestellung arbeiten wollen…

dann habe ich für Sie… 
so gut wie nie die eine, topzuverlässige Wahn­sinns­technik parat – leider! Auf manche Gipfel kommt man erst, wenn man den endlosen Talhatscher oder die mühsame Querung hinter sich gebracht hat. Aber ich höre Ihnen immer gut zu. Stelle Ihnen viele Fragen, angenehme und un­an­ge­nehme, banale und verblüffende. Spiele mit Ihnen Lösungswege, Möglichkeiten, Alter­na­ti­ven durch. Feiere mit Ihnen Ihre Schritte nach vorn, wie klein sie auch sein mögen. Und greife dabei gelegentlich auf Me­tho­den, Modelle und Theorien zurück, die mir für Ihren Weg hilfreich erscheinen. Das kann ein LIFO-Fragebogen sein, eine systemische Skulp­tur, ein Rollenspiel, eine Time Line – nur so als Beispiele.

Und das Ganze läuft so ab:
Ein Coaching dauert so lange, wie Sie das wollen. Das können ein, zwei Sitzungen sein (von in der Regel 90 Minuten), oder auch fünf oder sieben – mehr sind es selten. Denn ich verstehe mich nicht als Experte für Ihre Anliegen – da kennen Sie sich selbst am besten aus. Ich kann Ihnen bestenfalls helfen, den Blick in Ihren eigenen Rucksack an Erfahrungen, Möglichkeiten und Fähig­kei­ten zu schärfen. Wie viele Coaching­sitzungen sinnvoll sein könnten und was das alles kostet, klären wir in einem ersten Vorgespräch.

Seminar Texten für Coaches, Trainer und Berater

Ausschreibungen, Newsletter, Homepage: Wie Sie Ihre Angebote professioneller ausschreiben und bewerben können

Wozu?
Nach dem Seminar
– werden Sie Texte für Ausschreibungen, Homepage, Newsletter etc. leichtfüßiger, professioneller und attraktiver schreiben können
– haben Sie eine klare Vorstellung von Dos und Dont’s in Texten
– wissen Sie Bescheid über die Chancen und Grenzen von digitalen Vermarktungskanälen wie Facebook, Twitter und Co

Wer?
Christian Thiele, 44, hat nach dem Zeitungsvolontariat als Reporter, Textchef und Chefredakteur für Nachrichtenagenturen (dpa), Zeitungen (z.B. Süddeutsche Zeitung), Magazine (z.B. Spiegel) und verschiedene Onlinedienste gearbeitet. Er arbeitet nach diversen Weiterbildungen (Systemisches Coaching, IFW München; Kommunikationspsychologie, Friedemann Schulz von Thun) als Trainer, Teamentwickler und Coach für Konzerne und mittelständische Unternehmen.
Als Dozent an der Deutschen Journalistenschulen, der Akademie der bayerischen Presse sowie als Inhouse-Referet (Spiegel, Axel Springer etc.) leitet er Ausbildungskurse und Inhouse-Trainings für Journalisten. Als Buchautor hat er unter anderem „Interviews führen“ (UVK 2009), „Gebrauchsanweisung Argentinien“ (Piper 2010) und „Positiv führen“ (Wiley, voraus. 2017) veröffentlicht. Er ist leidenschaftlicher Bergsteiger und lebt mit Patchworkfamilie in Garmisch-Partenkirchen.

Für wen?
Der Workshop richtet sich an Trainerinnen, Coaches, Beraterinnen sowie an Beratungs- und Trainingsinstitute

Was?
Zu den Inhalten des Seminartages zählen:
– Wie kann ich Texte für Bücher, Angebote, Ausschreibungen und deren Bewerbungen präzise, prägnant und unterhaltsam gestalten?
– Wie kann ich Schwierigkeiten und Blockaden beim Texten produktiv lindern und verhindern
– Was ist das (vermeintliche) Geheimnis erfolgreicher Texte?
– Was sind die Do’s and Don’ts für Xing, Facebook Twitter und Co?

Das genaue Tagesprogramm richtet sich nach den Wünschen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wir werden Beispiele austauschen und diskutieren, konkrete Anliegen bearbeiten und Schreibübungen bearbeiten.

Wann und Wo?
Am Dienstag, 27. Juni 2017, in München-Innenstadt, 10-18 Uhr. Weitere Seminartermine sind für Herbst 2017 geplant.

Wieviel?
Der Preis für das Seminar inkl. Kaffee, Getränke und Pausensnack beträgt 450 Euro (plus Umsatzsteuer) je Teilnehmer.

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Machen statt Krachen: Mein Interview mit Konfliktpapst Friedrich Glasl in der Psychologie Heute

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Na! Hi! N! Warum Sie öfters mal absagen sollten – und wie das geht

„Könnten Sie dieses Projekt übernehmen?“

„Ich fänd’s super, wenn Sie in dem Termin mit Kunden dabeiwären!“

„Du, nur wenn Du die Präsentation machst, wird sie richtig gut!?“

Wer seinen Job halbwegs ernst nimmt und halbwegs gut macht, kennt das: So viele Wünsche, Angebote, Einladungen, Bitten. Und viel zu viele von uns sagen zu viel zu vielen solcher Dinge den verhängnisvollen Kurzlaut: Ja.

Warum verhängnisvoll? Wer zu viel Ja sagt, hat zu wenig Zeit. Für die wirklich wichtigen Dinge, für die wirklich wichtigen Menschen, für sich selbst. Deshalb hilft es wahrscheinlich auch Ihnen, Ihrer Zufriedenheit, Ihrem Energielevel und ja, auch Ihrer Leistungsfähigkeit im Job, wenn Sie mehr ablehnen, verweigern, absagen.

Bloß wie?

Hier einige Tipps, wie Sie einfacher und klarer Nein sagen können – und damit sich und letztlich auch den anderen das Leben leichter machen:

  • Zeit schinden: „Ich kann es Ihnen noch nicht definitiv sagen.“ –  „Können Sie mich nächste Woche nochmal anrufen?“ – „Können wir das übermorgen festlegen?“ Wenn Sie sich mit solchen Sätzen dem unmittelbaren Ja-Zwang entziehen, können Sie in Ruhe Preis und Nutzen der Anfrage abwägen. Und vermeiden so eine Zusage, die Sie entweder später zurückziehen müssen oder die dann Sie mit geballter Faust in der Tasche absolvieren.
  • Ja-Kosten kalkulieren: So gut wie alle von uns haben genug zu tun. Wenn Sie also irgendwas irgendwem irgendwo zusagen, heißt das, dass Sie bei irgendwas anderem, irgendwem anderem oder irgendwo anders kürzen müssen. Und wenn es die Familie oder die Freizeit ist. Ein Ja kostet viele Neins, ein Nein hingegen ermöglicht manchmal ein wichtiges Ja an anderer Stelle. Machen Sie sich das bewusst!
  • Den Jaismus erkunden: Fragen Sie sich, warum Ihnen ein Nein so schwer fällt. Wollen Sie nett sein, anerkannt werden, schulden Sie Ihrem Gegenüber etwas oder haben Sie sich irgendeine andere „disease to please“ angewöhnt? Haben Sie Angst vor Unterbeschäftigung? Oder davor, etwas zu verpassen? Wenn Sie da ein wenig Seelenforschung betrieben haben, hilft Ihnen vielleicht gleich der nächste Punkt:
  • Konsequenzen des Neins drastifizieren: Malen Sie die möglichen Folgen eines Neins in den dunkelsten Farben aus, bis zur Karrikatur – und Sie werden in aller Regel feststellen: So schlimm wird’s kaum kommen. Sie werden aller Voraussicht nach nicht für immer als Egoist abgestempelt werden, den Job und/oder alle Freunde verlieren, bloß weil Sie das Projekt, den Vortrag oder die Verabredung ab- statt wie sonst üblich zusagen.
  • Auf das Innere hören: Eigentlich sind wir ja als Menschen ziemlich simpel gestrickt. Wir finden etwas entweder gut – oder schlecht. Lecker Hammhamm – oder Säbelzahntiger, so einfach mussten wir in 99 Prozent unserer evolutionären Geschichte entscheiden. Der Vorteil daran: Auch heute noch, in einer viel komplexeren Welt, zeigen uns die so genannten somatischen Marker innerhalb von Millisekunden an, ob wir etwas wollen oder nicht wollen. Wir haben es nur verlernt, auf das Grummeln im Magen zu hören, das Kribbeln im Nacken oder mit welchen Signalen auch immer Ihre persönliche körpereigene Ampel Stop oder Go anzeigt. Ein gutes Hilfsmittel: Werfen Sie die Münze und lassen Sie die Entscheidung per Kopf oder Zahl fällen. Wenn Sie mit dem Ergebnis unzufrieden sind und intuitiv nochmal werfen wollen, dann wissen Sie Bescheid. Und wenn Sie den Münzwurf akzeptieren – um so besser!
  • Regeln aufstellen: Nehmen Sie sich selbst vor: Maximal ein Vortrag pro Monat oder maximal eine Lunchverabredung pro Woche oder maximal fünf Projekte gleichzeitig. Nur als Beispiel. So fällt es Ihnen leichter, zu erkennen, was einfach nicht mehr geht.
  • Höflich bleiben: „Es freut mich sehr, dass Sie da an mich denken!“ – „Danke für die Anfrage!“ – „Das ehrt mich!“ Je höflicher Sie sich für die Bitte/Anfrage bedanken, desto leichter dürfte Ihnen ein abschließendes klares Nein fallen.
  • Prinzipiell werden: „Das hat nichts mit Ihnen zu tun – aber solche Sachen mache ich grundsätzlich nicht/nicht mehr.“ So abgefedert, ist das Nein für den Gegenüber leichter zu schlucken.
  • Vernetzen: „Ich kann da nicht – aber fragen Sie doch XY!“ Mit einem solchen Nein machen Sie vielleicht am Ende noch zwei andere glücklich – den Anfrager und den Angeklagten.
  • Gar nichts sagen: Manche – zumindest schriftliche – Anfragen erledigen sich von selbst.

Na, welche Nein-Strategie funktioniert für Sie am besten? Probieren Sie einmal ein paar aus. Und schreiben Sie mir gerne!

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Über mich

Christian Thiele
Ich möchte dazu beitragen, dass Menschen erfolgreicher, gesünder und mit mehr Spaß arbeiten können. Deshalb halte ich Vorträge, gebe Trainings und Coachings in der Kunst der positiven Führung. Genauer gesagt, handelt es sich dabei aus meiner Sicht um ein Handwerk. Um Dinge, die jede und jeder lernen und auf ihre oder seine Weise anwenden kann.

 

  • Freiberuflicher Trainer und Coach u.a. für Janus, Aying
  • 1973 in Dachau geboren, aufgewachsen in Füssen, längere Auslandsaufenthalte in Paris, Chicago und Buenos Aires
  • eine Tochter, in Patchwork-Familie lebend
  • Systemischer Coach (IFW München), zertifiziert bei der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)
  • Weiterbildungen u.a. in Kommunikationspsychologie (Friedemann Schulz von Thun), systemischer Beratung und Therapie (IFW München, bis ca. 2018), Elterncoaching (Haim Omer),  Stressprävention, zertifizierter LIFO-Analyst
  • Diplom-Politikwissenschaftler (FU Berlin, Institut d’Etudes Politiques)
  • eigene Führungserfahrung als Textchef und Chefredakteur (z.B. Hubert Burda Media, Nido,  diverse Kundenmedien) www.christian-thiele.com/journalismus
  • Autor u.a. von „Tradition und Innovation. Erfolgsgeheimnisse bayerischer Familienunternehmen“ (Callwey, 2015)
  • Lawinentrainings und Führungstouren im Hochgebirge (Trainer C Skibergsteigen, DAV Sektion Oberland)

Kontakt

CHRISTIAN THIELE
Systemischer Coach und Trainer

Sonnenstraße 16
82467 Garmisch-Partenkirchen
coaching@christian-thiele.com
+49-172-775 94 47
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