Foto © Anton Brey - www.brey-photography.de

Training

Rauf und runter

Als leidenschaftlicher Skibergsteiger und Kletterer weiß ich: Der Weg zum Gipfel ist manchmal mühsam. Mancher Talhatscher scheint endlos, und manche Flanke ist einfach zu steil und zu gefährlich. Und nicht jede Seilschaft ist für jedes Ziel die richtige.

 

Das mache ich

Ich gebe Seminare und Workshops zu den Themen Führung, Kooperation und ­Konflikt, Kommunikation sowie Stress­be­wäl­ti­gung und Resilienz. Damit Sie möglichst auf Ihre Gipfel kommen – aber auf jeden Fall sicher zurück ins Tal!
Zu meinen Kunden zählen Selbstständige, Mittelständler und Dax-Konzerne. Unter anderem in öffentlichen Einrichtungen, im Medien- und Verlagswesen, im Handel und bei Finanzdienstleistern.

 

 

So mache ich’s

Die meisten Menschen tun sich leichter mit neuen Handlungsmöglichkeiten oder Sichtweisen, wenn sie etwas ausprobieren, spielen und/oder gemeinsam mit anderen Menschen besprechen können – als wenn sie es nur aus einer Powerpoint-Präsentation konsumieren. Ich arbeite deshalb gerne mit erlebnisintensiven und handlungsorientierten Methoden (Systemische Skulpturen, Rollenspiele, Kleingruppenaufgaben). Man kann (und soll) bei mir immer echte Fragen aus dem echten (Berufs)leben in den Seminarraum mitbringen. Denn die Arbeit mit diesen Anliegen ist meist wertvoller als jede Theorie und jedes Modell.

 

Und das mache ich nicht

Präsentations- oder Rhetorik-Trainings biete ich nicht an.

Systemisches Coaching

Wenn Sie…
eine erste oder neue Führungsrolle ein­nehmen müssen/­­dürfen/­wollen; schwer lösbar scheinende Konflikte mit Vor­ge­setz­ten, Kollegen oder Mitarbeitern haben; eine bessere Balance aus Karriere, Kindern, Partnerschaft und was sonst noch so zählt im Leben hinbekommen wollen; an Ihrer Haltung gegenüber Kunden, Kollegen oder einer ganz an­de­ren Fragestellung arbeiten wollen…

dann habe ich für Sie… 
so gut wie nie die eine, topzuverlässige Wahn­sinns­technik parat – leider! Auf manche Gipfel kommt man erst, wenn man den endlosen Talhatscher oder die mühsame Querung hinter sich gebracht hat. Aber ich höre Ihnen immer gut zu. Stelle Ihnen viele Fragen, angenehme und un­an­ge­nehme, banale und verblüffende. Spiele mit Ihnen Lösungswege, Möglichkeiten, Alter­na­ti­ven durch. Feiere mit Ihnen Ihre Schritte nach vorn, wie klein sie auch sein mögen. Und greife dabei gelegentlich auf Me­tho­den, Modelle und Theorien zurück, die mir für Ihren Weg hilfreich erscheinen. Das kann ein LIFO-Fragebogen sein, eine systemische Skulp­tur, ein Rollenspiel, eine Time Line – nur so als Beispiele.

Und das Ganze läuft so ab:
Ein Coaching dauert so lange, wie Sie das wollen. Das können ein, zwei Sitzungen sein (von in der Regel 90 Minuten), oder auch fünf oder sieben – mehr sind es selten. Denn ich verstehe mich nicht als Experte für Ihre Anliegen – da kennen Sie sich selbst am besten aus. Ich kann Ihnen bestenfalls helfen, den Blick in Ihren eigenen Rucksack an Erfahrungen, Möglichkeiten und Fähig­kei­ten zu schärfen. Wie viele Coaching­sitzungen sinnvoll sein könnten und was das alles kostet, klären wir in einem ersten Vorgespräch.

Hart in der Sache…

aber weich zum Mensch: Mit dem Harvard-Konzept vom Krach zur Kooperation

Das Harvard-Konzept, entwickelt von den amerikanischen Juristen Roger Fisher und William L. Ury („Das Harvard-Konzept“, Campus-Verlag, 29,99 Eur), ist das vielleicht bekannteste Instrument der Konfliktbewältigung überhaupt. Später kam Bruce Patton hinzu. Ziel des Ansatzes: In Konfliktsituationen konstruktiv und friedlich zu einer Einigung zu kommen, von der möglichst alle Beteiligten etwas haben („Win-Win-Ergebnis“). Er beruht auf folgenden Prinzipien:

  • Betrachten Sie Konflikte als selbstverständlichen Teil des Zusammenlebens in Unternehmen, Institutionen etc.
  • Behandeln Sie Menschen und ihre Interessen (die Sachverhalte) getrennt voneinander, nach dem Motto: „Hart in der Sache, weich zum Menschen“.
  • Schlucken Sie Ihre Wut, Ihre Angst etc. nicht herunter, sondern sprechen Sie ihre Gefühle dem Anderen gegenüber an.
  • Fokussieren Sie sich auf die Interessen, um die es den Beteiligten tatsächlich geht – und nicht auf die vordergründigen Positionen. Das erleichtert den Weg zu einer Einigung.
  • Suchen Sie nach möglichst vielen, auch zunächst absurd scheinenden Möglichkeiten, wie eine gute Lösung aussehen könnte, aus denen dann ausgewählt werden kann.
  • Legen Sie objektive Kriterien für eine gute Übereinkunft fest, auf die sich alle einigen können (bspw. gesetzliche Regelungen, ethische Normen etc.)
  • Eine gute Einigung erkennen Sie daran, dass:
    • zwischen den beteiligten Parteien ein guter Draht bestehen bleibt oder entsteht
    • jede der beteiligten Seiten, das bekommt, was sie braucht – oder, beide das gleiche brauchen, fair geteilt wird (z.B.: „ich schneide das Tortenstück in zwei Hälften, du wählst aus“)
    • zeiteffizient verhandelt wird (statt ewig auf den bekannten Positionen herumzureiten).
  • Bestehen Sie nicht immer gleich auf vollständigen und endgültigen Einigung. Suchen Sie auch nach Teil-Einigungen, nach Übergangs-Lösungen. Von da aus findet sich meist leichter ein guter gemeinsamer Weg.
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„Eltern müssen breitere Schultern bekommen“

Der israelische Psychologe Haim Omer will mit seinem Konzept der „Neuen Autorität“ Eltern, Erzieher, Lehrer im Umgang mit schwierigen Kindern stärken. Ich habe ihn für Nido interviewt, hier geht es zum Text.

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Und wenn ich einfach nicht mit ihr/ihm kann?

Sie haben es schwer mit Ihrer Chefin, Ihrem Kollegen, Ihrer Nachbarin? Hier ein paar Möglichkeiten, wie Sie vielleicht die Chemie ein Stück verbessern können:

Genau hinschauen: Was ist es konkret, was mir nicht passt?

Relativieren: Wofür könnte die „schwierige“ Situation gut sein? Was finde ich gut an der Person?

An die eigene Nase fassen: Was könnte mein Anteil an der Situation sein? Was habe ich bisher unternommen, um die Lage zu verbessern?

Allgemeinverfassung überprüfen: Wie geht es mir generell gerade – und wie dem anderen? Bin ich, ist sie/er zur Zeit möglicherweise besonders dünnhäutig o.ä.?

Ich sehe was…: Welche Knöpfe in mir drückt der Andere? Hat er etwas, was ich eigentlich gerne hätte, aber mir nicht erlaube? Sind wir uns ähnlich? Erinnert mich der Andere an wen/etwas anderes?

Den Blick wechseln: Wie sieht der Andere die Situation wohl? Wie erlebt er mich?

Lernen: Was kann ich für das nächste Mal aus der Situation lernen?

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Über mich

Christian Thiele
Ich möchte dazu beitragen, dass Menschen erfolgreicher, gesünder und mit mehr Spaß arbeiten können. Deshalb halte ich Vorträge, gebe Trainings und Coachings in der Kunst der positiven Führung. Genauer gesagt, handelt es sich dabei aus meiner Sicht um ein Handwerk. Um Dinge, die jede und jeder lernen und auf ihre oder seine Weise anwenden kann.

 

  • Freiberuflicher Trainer und Coach u.a. für Janus, Aying
  • 1973 in Dachau geboren, aufgewachsen in Füssen, längere Auslandsaufenthalte in Paris, Chicago und Buenos Aires
  • eine Tochter, in Patchwork-Familie lebend
  • Systemischer Coach (IFW München), zertifiziert bei der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)
  • Weiterbildungen u.a. in Kommunikationspsychologie (Friedemann Schulz von Thun), systemischer Beratung und Therapie (IFW München, bis ca. 2018), Elterncoaching (Haim Omer),  Stressprävention, zertifizierter LIFO-Analyst
  • Diplom-Politikwissenschaftler (FU Berlin, Institut d’Etudes Politiques)
  • eigene Führungserfahrung als Textchef und Chefredakteur (z.B. Hubert Burda Media, Nido,  diverse Kundenmedien) www.christian-thiele.com/journalismus
  • Autor u.a. von „Tradition und Innovation. Erfolgsgeheimnisse bayerischer Familienunternehmen“ (Callwey, 2015)
  • Lawinentrainings und Führungstouren im Hochgebirge (Trainer C Skibergsteigen, DAV Sektion Oberland)

Kontakt

CHRISTIAN THIELE
Systemischer Coach und Trainer

Sonnenstraße 16
82467 Garmisch-Partenkirchen
coaching@christian-thiele.com
+49-172-775 94 47
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