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PERMA fördern als Führungskraft – ein paar Tipps

Wie kann ich als Führungskraft dazu beitragen, dass in meiner Organisation, meiner Abteilung, meinem Team besser gearbeitet wird, und zwar besser im Sinne von: erfolgreicher, gesünder, mit mehr Spaß, sinnerfüllter? Der aus meiner Sicht beste Ansatz dazu ist das so genannte PERMA-Modell auf der Basis von Martin Seligman, an vielen Stellen konkretisiert von Dr. Markus Ebner.

Das PERMA-Modell definiert Wohlergehen als ein Zusammenspiel aus fünf Dimensionen: positive emotions, engagement, relationships, meaning, accomplishments. Mit folgendem Fragebogen können Sie a) mal mit sich selbst ins Gespräch darüber kommen, wie stark ausgeprägt Sie welche PERMA-Dimension leben und b), auf welchen Feldern Sie als Führungskraft noch Luft nach oben haben, sprich: mehr tun könnten für das Arbeitsklima in Ihrem Verantwortungsbereich: Perma im Job

Und was heißt das jetzt konkret? Hier ein paar Tipps:

POSITIVE EMOTIONEN:
– bewusst schöne/Genussmomente in den Arbeitsalltag einbauen
– Arbeitsumfeld auf Stressoren untersuchen, die vermindert/eingegrenzt werden können

ENGAGEMENT (AUFGEHEN IN DER ARBEIT, FLOW):
– für meine und die Arbeit anderer möglichst konkrete, anspruchsvolle, aber machbare Ziele formulieren
– überprüfen: Habe ich, haben meine Mitarbeiter die Kompetenzen und Mittel, um ihre Arbeiten zu erledigen? Ggfs. Schulungen/Anschaffungen nötig?
– Mitarbeiter gezielt nach Stärken/Kompetenzen/Leidenschaften einsetzen
– Inseln konzentrierten Arbeitens schaffen, für mich und andere

RELATIONSHIPS (VERBINDUNGEN):
– bewusst Aufgaben zu mehreren erledigen/an mehrere vergeben, die auch einer alleine erledigen könnte
– Aktivitäten außerhalb des eigentlichen Arbeitskontextes fördern/mitmachen

MEANING (SINN):
– bei Delegation von Aufgaben das Was und Wozu erklären
– die Sinnhaftigkeit/Notwendigkeit von vermeintlich langweiligen/Routinearbeiten vermitteln

ACCOMPLISHMENTS (SELBSTWIRKSAMKEIT/ERFOLG):
bewusst Mikromanagement vermeiden, Ziele vorgeben und Wege dorthin Mitarbeitern selbst überlassen
– Aktiv Rückmeldung einholen, intern wie extern
– Erfolgsmeldungen weitergeben
– bei größeren Projekten mit diffuser Erfolgsmessbarkeit Meilensteine abstecken und markieren
– Erledigtes bewusster wahrnehmen (Aufgabenlisten etc.)

 

Ergänzungen, Kritik, Anregungen? Ich freue mich auf Vorschläge!

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