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Positiv führen

Darum geht’s mir

Ich will dazu beitragen, dass Menschen effizienter, kreativer, sinnerfüllter und mit mehr Teamgeist, Erfolgserlebnissen und Gaudi zusammenarbeiten. Das sind die Ziele des Positiven Führens, so wie ich es verstehe, in Anlehnung an das PERMA-Modell der Positiven Psychologie nach Martin Seligman und anderen.

Das mache ich

Ich gestalte Vorträge, Trainings, Seminare, Workshops, zu den Themen Führung, Kooperation/­Konflikt, Kommunikation und Ressourcenmanagement. Am allerallerallerliebsten aber zum Positiven Führen! Ich arbeite mit Führenden, Teams, Organisationen. Auf (hoch)deutsch, englisch, spanisch, französisch. Damit Sie auf Ihre Gipfel kommen – und sicher zurück ins Tal! Zu meinen Kunden zählen Start-Ups, Mittelständler und Dax-Konzerne. Unter anderem in öffentlichen Einrichtungen, im Medien- und Verlagswesen, in Kliniken und in der fertigenden Industrie.

So mache ich’s

Ich stehe für Stärkenfokus statt Tanz ums Problem, Ressourcen feiern statt Probleme beklagen. Ich arbeite viel mit handlungsorientierten Methoden (Fallsimulationen, Kleingruppenaufgaben, co-kreative Verfahren). Man kann (und soll) bei mir immer echte Fragen aus dem echten (Berufs)leben in den Seminarraum mitbringen. Denn die Arbeit mit diesen Anliegen ist wertvoller als jede Theorie und jedes Modell. Mir liegt viel an enger und langfristiger Zusammenarbeit, deshalb sind einzelne Vorträge, Coachings oder Workshops bei mir immer Teil eines Beratungsprozesses. Ach ja, und Humor gibt’s auch – optional und skalierbar.

Und das mache ich nicht

Verkaufs- oder Vertriebs-Trainings biete ich nicht an. Auch für Schnelllösungen à la „zwei Tage und dann nie wieder“ bin ich nicht der Richtige. Beraterlingo, Fachchinesisch? Falsche Baustelle.

Buch etc.

Mein Buch
… „Positiv Führen“ erscheint Ende 2019 im Wiley-Verlag. Nähere Informationen demnächst hier. Wer sich für ein Probekapitel o.ä. interessiert: Gerne Mail an buch[at]positiv[minus]fuehren[dot]com

Mein Podcast  
… „Positiv Führen“ startet bald hier von dieser Seite.

Meine Webinare
… zum Thema „Positiv Führen“ sind auch ganz bald praktisch fast schon so gut wie demnächst fertig.

Coachen Sie noch oder therapieren Sie schon?

Coachen Sie noch oder therapieren Sie schon? Der Unterschied zwischen Organisationsentwicklung, Training, Beratung, Supervision, Coaching und Therapie ist häufig einer in Graustufen statt zwischen schwarz und weiß. Denn viele Tools aus Coaching, Beratung und Training (Reinszenierungen, systemische Skulpturen, Kreativitätstechniken etc.) stammen ursprünglich aus der Werkzeugkiste von TherapeutInnen. Gleichzeitig haben sich viele TherapeutInnen immer wieder an Instrumenten und Methoden der Beratung bedient. Wer also mit therapeutischer Technik arbeitet, therapiert deshalb noch lange nicht!

Beide Bereiche sind voneinander abgrenzbar – aber gelegentlich kann es, zum Beispiel im Einzelcoaching, einen Graubereich dazwischen geben.

Die Beratung oder das Coaching will Hilfe zur Selbsthilfe leisten, Lösungen für Herausforderungen im Hier und Jetzt finden. Sie richtet sich prinzipiell an „gesunde“ Personen, die primär berufliche Fragen und Krisen klären wollen. Es geht um den Menschen in seiner Rolle. Ein „Nein“ des Coachees oder Klienten ist eine Grenze, die zu respektieren ist. Die Arbeit des Beraters ist, nach meinem Verständnis, immer ressourcenorientiert. Sie dauert in der Regel wenige Stunden und geht in der Regel emotional nicht besonders tief.

In der Therapie geht es um das Klären, die Linderung und die Heilung seelischer und körperlicher Störungen, an denen der Klient leidet und die häufig im Dort und Damals ruhen. Die Themen sind Themen der Lebensplanung, der Beziehungsgestaltung, der Gefühlsklärung – aber auch Krisen und Traumata. Es geht bei therapeutischem Handeln häufig um das Gewahrwerden und die Änderung von Verwaltensmustern. Dazu ist es häufig nötig, Unbewusstes bewusst werden zu lassen. Es geht um den Menschen in seiner Haut. Ein „Nein“ des Klienten kann in der Therapie mitunter ein Auftrag sein. Die Arbeit des Therapeuten fragt zuweilen ausgiebig nach dem Problem – bevor es um Lösungen und Ressourcen geht. Sie kann ein langfristiger Prozess sein und tiefe Emotionen wecken.

Gezielt aufdeckendes Arbeiten (zum Beispiel an Träumen oder an der Analyse von Bildern): Therapie! Regressionsarbeit, das Arbeiten an Kernverletzungen oder die Rückführung auf Schlüsselsituationen in früher Jugend oder Kindheit: Therapie! Das tiefe Einsteigen in traumatische Situationen, Ereignisse, Beziehungen: Therapie!

Je nach Kontrakt mit dem Coachee/Klienten, je nach Kontext und je nach Ausbildungsstand des Beraters/Therapeuten kann ein Coaching auch therapeutische Elemente haben – und eine Therapie in die Beratung hineinreichen.

Wer noch tiefer einsteigen in das Thema – hier zwei, wie ich finde, ganz gute Links dazu:
http://www.paracelsus.de/magazin/ausgabe/199901/abgrenzung-und-gemeinsamkeiten-von-psychologischer-beratung-vs-psychotherapie/
http://www.donau-uni.ac.at/imperia/md/content/studium/umwelt_medizin/psymed/artikel/berpsych.pdf

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Seminar Texten für Coaches, Trainer und Berater

Ausschreibungen, Newsletter, Homepage: Wie Sie Ihre Angebote professioneller ausschreiben und bewerben können

Wozu?
Nach dem Seminar
– werden Sie Texte für Ausschreibungen, Homepage, Newsletter etc. leichtfüßiger, professioneller und attraktiver schreiben können
– haben Sie eine klare Vorstellung von Dos und Dont’s in Texten
– wissen Sie Bescheid über die Chancen und Grenzen von digitalen Vermarktungskanälen wie Facebook, Twitter und Co

Wer?
Christian Thiele, 44, hat nach dem Zeitungsvolontariat als Reporter, Textchef und Chefredakteur für Nachrichtenagenturen (dpa), Zeitungen (z.B. Süddeutsche Zeitung), Magazine (z.B. Spiegel) und verschiedene Onlinedienste gearbeitet. Er arbeitet nach diversen Weiterbildungen (Systemisches Coaching, IFW München; Kommunikationspsychologie, Friedemann Schulz von Thun) als Trainer, Teamentwickler und Coach für Konzerne und mittelständische Unternehmen.
Als Dozent an der Deutschen Journalistenschulen, der Akademie der bayerischen Presse sowie als Inhouse-Referet (Spiegel, Axel Springer etc.) leitet er Ausbildungskurse und Inhouse-Trainings für Journalisten. Als Buchautor hat er unter anderem „Interviews führen“ (UVK 2009), „Gebrauchsanweisung Argentinien“ (Piper 2010) und „Positiv führen“ (Wiley, voraus. 2017) veröffentlicht. Er ist leidenschaftlicher Bergsteiger und lebt mit Patchworkfamilie in Garmisch-Partenkirchen.

Für wen?
Der Workshop richtet sich an Trainerinnen, Coaches, Beraterinnen sowie an Beratungs- und Trainingsinstitute

Was?
Zu den Inhalten des Seminartages zählen:
– Wie kann ich Texte für Bücher, Angebote, Ausschreibungen und deren Bewerbungen präzise, prägnant und unterhaltsam gestalten?
– Wie kann ich Schwierigkeiten und Blockaden beim Texten produktiv lindern und verhindern
– Was ist das (vermeintliche) Geheimnis erfolgreicher Texte?
– Was sind die Do’s and Don’ts für Xing, Facebook Twitter und Co?

Das genaue Tagesprogramm richtet sich nach den Wünschen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wir werden Beispiele austauschen und diskutieren, konkrete Anliegen bearbeiten und Schreibübungen bearbeiten.

Wann und Wo?
Am Dienstag, 27. Juni 2017, in München-Innenstadt, 10-18 Uhr. Weitere Seminartermine sind für Herbst 2017 geplant.

Wieviel?
Der Preis für das Seminar inkl. Kaffee, Getränke und Pausensnack beträgt 450 Euro (plus Umsatzsteuer) je Teilnehmer.

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Machen statt Krachen: Mein Interview mit Konfliktpapst Friedrich Glasl in der Psychologie Heute

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Na! Hi! N! Warum Sie öfters mal absagen sollten – und wie das geht

„Könnten Sie dieses Projekt übernehmen?“

„Ich fänd’s super, wenn Sie in dem Termin mit Kunden dabeiwären!“

„Du, nur wenn Du die Präsentation machst, wird sie richtig gut!?“

Wer seinen Job halbwegs ernst nimmt und halbwegs gut macht, kennt das: So viele Wünsche, Angebote, Einladungen, Bitten. Und viel zu viele von uns sagen zu viel zu vielen solcher Dinge den verhängnisvollen Kurzlaut: Ja.

Warum verhängnisvoll? Wer zu viel Ja sagt, hat zu wenig Zeit. Für die wirklich wichtigen Dinge, für die wirklich wichtigen Menschen, für sich selbst. Deshalb hilft es wahrscheinlich auch Ihnen, Ihrer Zufriedenheit, Ihrem Energielevel und ja, auch Ihrer Leistungsfähigkeit im Job, wenn Sie mehr ablehnen, verweigern, absagen.

Bloß wie?

Hier einige Tipps, wie Sie einfacher und klarer Nein sagen können – und damit sich und letztlich auch den anderen das Leben leichter machen:

  • Zeit schinden: „Ich kann es Ihnen noch nicht definitiv sagen.“ –  „Können Sie mich nächste Woche nochmal anrufen?“ – „Können wir das übermorgen festlegen?“ Wenn Sie sich mit solchen Sätzen dem unmittelbaren Ja-Zwang entziehen, können Sie in Ruhe Preis und Nutzen der Anfrage abwägen. Und vermeiden so eine Zusage, die Sie entweder später zurückziehen müssen oder die dann Sie mit geballter Faust in der Tasche absolvieren.
  • Ja-Kosten kalkulieren: So gut wie alle von uns haben genug zu tun. Wenn Sie also irgendwas irgendwem irgendwo zusagen, heißt das, dass Sie bei irgendwas anderem, irgendwem anderem oder irgendwo anders kürzen müssen. Und wenn es die Familie oder die Freizeit ist. Ein Ja kostet viele Neins, ein Nein hingegen ermöglicht manchmal ein wichtiges Ja an anderer Stelle. Machen Sie sich das bewusst!
  • Den Jaismus erkunden: Fragen Sie sich, warum Ihnen ein Nein so schwer fällt. Wollen Sie nett sein, anerkannt werden, schulden Sie Ihrem Gegenüber etwas oder haben Sie sich irgendeine andere „disease to please“ angewöhnt? Haben Sie Angst vor Unterbeschäftigung? Oder davor, etwas zu verpassen? Wenn Sie da ein wenig Seelenforschung betrieben haben, hilft Ihnen vielleicht gleich der nächste Punkt:
  • Konsequenzen des Neins drastifizieren: Malen Sie die möglichen Folgen eines Neins in den dunkelsten Farben aus, bis zur Karrikatur – und Sie werden in aller Regel feststellen: So schlimm wird’s kaum kommen. Sie werden aller Voraussicht nach nicht für immer als Egoist abgestempelt werden, den Job und/oder alle Freunde verlieren, bloß weil Sie das Projekt, den Vortrag oder die Verabredung ab- statt wie sonst üblich zusagen.
  • Auf das Innere hören: Eigentlich sind wir ja als Menschen ziemlich simpel gestrickt. Wir finden etwas entweder gut – oder schlecht. Lecker Hammhamm – oder Säbelzahntiger, so einfach mussten wir in 99 Prozent unserer evolutionären Geschichte entscheiden. Der Vorteil daran: Auch heute noch, in einer viel komplexeren Welt, zeigen uns die so genannten somatischen Marker innerhalb von Millisekunden an, ob wir etwas wollen oder nicht wollen. Wir haben es nur verlernt, auf das Grummeln im Magen zu hören, das Kribbeln im Nacken oder mit welchen Signalen auch immer Ihre persönliche körpereigene Ampel Stop oder Go anzeigt. Ein gutes Hilfsmittel: Werfen Sie die Münze und lassen Sie die Entscheidung per Kopf oder Zahl fällen. Wenn Sie mit dem Ergebnis unzufrieden sind und intuitiv nochmal werfen wollen, dann wissen Sie Bescheid. Und wenn Sie den Münzwurf akzeptieren – um so besser!
  • Regeln aufstellen: Nehmen Sie sich selbst vor: Maximal ein Vortrag pro Monat oder maximal eine Lunchverabredung pro Woche oder maximal fünf Projekte gleichzeitig. Nur als Beispiel. So fällt es Ihnen leichter, zu erkennen, was einfach nicht mehr geht.
  • Höflich bleiben: „Es freut mich sehr, dass Sie da an mich denken!“ – „Danke für die Anfrage!“ – „Das ehrt mich!“ Je höflicher Sie sich für die Bitte/Anfrage bedanken, desto leichter dürfte Ihnen ein abschließendes klares Nein fallen.
  • Prinzipiell werden: „Das hat nichts mit Ihnen zu tun – aber solche Sachen mache ich grundsätzlich nicht/nicht mehr.“ So abgefedert, ist das Nein für den Gegenüber leichter zu schlucken.
  • Vernetzen: „Ich kann da nicht – aber fragen Sie doch XY!“ Mit einem solchen Nein machen Sie vielleicht am Ende noch zwei andere glücklich – den Anfrager und den Angeklagten.
  • Gar nichts sagen: Manche – zumindest schriftliche – Anfragen erledigen sich von selbst.

Na, welche Nein-Strategie funktioniert für Sie am besten? Probieren Sie einmal ein paar aus. Und schreiben Sie mir gerne!

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Über mich

Christian Thiele

Foto: Marc Wittkowski, www.marcwittkowski.com

„It gschimpfad isch gnua globad!“ – „Nicht geschimpft ist genug gelobt“: Als Allgäuer habe ich diesen Spruch in meiner Kindheit und Jugend genügend gehört. Und mehr oder weniger kennen wir ihn wahrscheinlich alle: Wir finden uns, unsere Kinder, unsere Kollegen hier zu dick, da zu laut, dort zu langsam etc. Sprich: Wir sehen in uns und in anderen schnell die Defizite, die Mängel, die Probleme. Und tun uns viel schwerer damit, Stärken, Kompetenzen, Leidenschaften zu erkennen, zu benennen, zu leben.

Ich will das ändern.

Als Experte für Positive Leadership unterstütze ich Führende, Teams und Organisationen. Mit Coachings, Trainings, Vorträgen, Teamentwicklungen, Konfliktklärungen. Mit Haltung und Methoden der Positiven Psychologie will ich dazu beitragen, dass Einzelne und Gruppen mehr Erfolg, mehr Kreativität, mehr Sinnhaftigkeit und mehr Freude in der Arbeit erleben. 

Ich war früher selbst Führungskraft in der Medienbranche, habe in meist sehr defizitorientierten Kulturen gearbeitet und geführt. Über meine eigenen Schwächen und die meiner Mitarbeiter wusste ich stets gut Bescheid. Aber nach Kompetenzen und Leidenschaften habe ich nicht geführt und wurde ich nicht geführt. Anerkennung? „It gschimpfad isch gnua globad!“ Dadurch habe ich selbst erfahren, wie wichtig Anerkennung, Lob und Stärkenfokus sind, für Mitarbeiter, Führende und Unternehmen.

Ich bin studierter Politikwissenschaftler, daher interessiere ich mich schon auch für das große Ganze, möchte meinen kleinen Beitrag leisten zu einer Welt, in der wirtschaftlicher Erfolg, soziale Gerechtigkeit und klimaschonender Umgang mit Ressourcen zusammengedacht statt gegeneinander ausgespielt werden.

Als leidenschaftlicher (Ski-)Bergsteiger bin ich so häufig wie möglich draußen, gerne mit Auftraggebern und Kunden, gerne mit Familie – und gerne auch mal allein. Mich selbst spüren, in Wind und Wetter, herausfordernde Touren meistern, allein oder mit vertrauten Kameraden, Grenzen erfahren – und rechtzeitig umkehren, wenn es zu heikel, zu spät oder einfach nur zu mühsam ist: All das schenken mir die Berge.  

Ich lebe in einer (meist) fröhlichen Patchworkfamilie. Life und Work in Balance zu halten, zwischen Projekten, Familie, Sport und Kunden leistungsfähig, fröhlich und gesund zu bleiben, ist für mich eine tägliche Herausforderung, die gelegentlich auch gelingt 😉 

Die wesentlichen Zahlen, Daten, Fakten über mich finden Sie hier in meinem Trainerprofil

Kontakt

CHRISTIAN THIELE
Positiv Führen

Mittenwalder Straße 15A
82467 Garmisch-Partenkirchen
coaching@christian-thiele.com
+49-172-775 94 47
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